Wir haben die „Katastrophe“ verschlissen und ringen nun nach Worten

Die „Jahrhundert-Katastrophe“ macht wieder die Runde in der Berichterstattung. Diesmal kommt der Begriff nicht – wie meist – aus den Redaktionen selbst, sondern aus der Politik. Entwicklungsminister Müller von der CSU hat ihn verwendet, um die Situation syrischer Flüchtlinge zu beschreiben. Es ist einer der seltenen Fälle, in denen zurecht von einer Katastrophe die Rede ist, macht aber auch deutlich, wie verschlissen dieser Begriff durch die allzu häufige Verwendung bereits ist: Weiterlesen

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