Kriegsrhetorik und Journalismus – ein Gespräch

DRadioWissen hat mich eingeladen zum Thema „Kriegsrhetorik„. Die Redaktion wollte mehr wissen über die Sprache der Kriegsparteien und die Hintergründe des verbalen Kriegs. Am Donnerstag (07.08.14) war ich deshalb zu Gast in der Sendung „Was mit Medien„. Während die Sendung um 20 Uhr begann, stand ich noch im Nachrichtenstudio von WDR2 und fasste in der letzten Sendung meiner Schicht die jüngsten Entwicklungen zusammen. Danach ging es im Taxi eilig in Richtung Funkhaus Raderberg. Wenn Sie mögen, können Sie die Sendung mit den Moderatoren Daniel Fiene und Herrn Pähler hier nachhören. Danke für die Einladung!

(Bild: Screenshot DRadioWissen)

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Kriegsrhetorik: Offensive im Anti-Terror-Einsatz oder Angriff auf den Gegner?

Mehrere Kriege bestimmen im Moment die Nachrichten. Im Gaza-Streifen befindet sich die israelische Armee in einer „Offensive„. Ebenso, wie das ukrainische Militär in einem „Anti-Terror-Einsatz“ im Osten des Landes „operiert„. Dazu kommen die Meldungen aus dem Irak, wo die Organisation „Islamischer Staat“ – IS abgekürzt – auf dem „Vormarsch“ ist. Und das sind nur die derzeit am häufigsten erwähnten Kriege. Viele Meldungen über den Verlauf und die Form der Kämpfe sind Kriegspropaganda der einen oder anderen Seite. Doch selbst wenn diese ausgeblendet werden bleiben zahlreiche Begriffe, die sich in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen haben und in die Kategorie „Kriegsrhetorik“ fallen: Weiterlesen