Epidemie-Verdacht: Was Ebola bei Journalisten auslösen kann

In den USA wird ein Arzt behandelt, der sich im Westen Afrikas mit dem Ebola-Virus infiziert hat. In einem speziell ausgerüsteten Flugzeug wird er auf einen Militärflughafen in der Nähe von Atlanta geflogen. Denn dort befindet sich eine von vier US-amerikanischen Kliniken, die auf die Behandlung von Ebola-Patienten vorbereitet sind. Der Arzt ist offensichtlich gesundheitlich stabil genug, ohne Trage – einfach zu Fuß – im Schutzanzug das Krankenhaus zu betreten. Es treten allerdings drastische Nebenwirkungen auf. Und zwar bei einigen Journalisten:

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Ebola löst Panik-Epidemie in Redaktionen aus

In Kanada ist ein Patient auf eine Isolierstation verlegt worden. Es besteht der Verdacht auf eine Ebola-Infektion. An diesem eher nachrichtenarmen Morgen reichte das aus für eine veritable Epidemie. Sehr ansteckend und vermutlich auch in absehbarer Zeit nicht heilbar. In Teilen der Presse brach die Panik-Epidemie aus:

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Wir treten auf die Schönfärb-Bremse

Politiker sind in ihrer Arbeit meist auch in der Rolle des Verkäufers. Ein Vorschlag braucht das passende Etikett. Erste Voraussetzung: Eine griffige, kurze Bezeichnung muss her. Zweite Hürde: Sie muss positiv klingen und aktiv. Und wenn das sprachliche Strickmuster einmal erfolgreich war, dann wird es zum Standard erhoben – leider auch in vielen Redaktionen: Weiterlesen

Zugausfälle in Mainz lösen Redaktions-Chaos aus

Im Mainzer Hauptbahnhof halten weniger Züge, weil das Stellwerk nicht mehr ausreichend personell besetzt ist. Seit Tagen ist deshalb in Print, Funk und Fernsehen von „Bahn-Chaos“ (sueddeutsche.de), „Chaos in Mainz“ (welt.de) und „Mega-Chaos“ (bild.de) die Rede. Tatsächlich aber ist das viel zitierte Chaos ganz woanders ausgebrochen – nämlich in den Redaktionen.

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