+++ EIL +++ In China ist ein Sack Reis umgefallen +++ EIL +++

Schnell muss es sein. Und selbst das ist noch zu langsam. Wenn ein wichtiges Ereignis in die Nachrichten kommt, darf keine Zeit verloren werden. Nicht einmal die Zeit, die notwendig ist, um zu recherchieren und Quellen zu prüfen. Weil über soziale Medien alles ungeprüft verbreitet wird, ist der Zeitdruck für professionelle Medien größer geworden. Muss das zum neuen Maßstab werden? Weiterlesen

Nachrichten in der Zukunft – mein antizyklischer Vorschlag

Höher, schneller, weiter – lauter, schriller, bunter. So lässt sich die Debatte um den „Journalismus der Zukunft“ grob zusammenfassen. Es wird viel experimentiert und spannende Projekte tauchen hier und da als Ergebnisse auf. Vergleichsweise still ist es, wenn der „Nachrichten-Journalismus der Zukunft“ thematisiert wird. Diese Diskussion möchte ich ein wenig befeuern. Und zwar mit einem antizyklischen Vorschlag: Weiterlesen

Was Journalisten heute lernen müssen? Viel mehr Ruhe.

Timo Stoppacher hat mit seinem Aufruf zur Blogparade „Was Journalisten lernen müssen“ eine lebhafte Debatte unter den Kollegen ausgelöst. Vieles ist natürlich schon in der einen oder anderen Form diskutiert worden. In meinem Beitrag zur Debatte möchte ich den Blick lenken auf einen Punkt, über den nach meiner Ansicht bisher zu wenig gesprochen wird – die Ruhe: Weiterlesen

Basics unterm Nachrichtenbaum: Noch ein Adventskalender

Genau. Nochmal 24 Türchen. Das ist nicht sonderlich originell. Aber mit 25 Türchen wäre es kaum origineller geworden. Soll es auch gar nicht.

Was in den kommenden 24 Tagen hier passiert, soll ein kleines Gegengewicht sein, das auf den Boden der Tatsachen zieht.

Weg von unzähligen Diskussionen um und über neue Formen, innovative Wege und experimentelle Dramaturgie im Journalismus. Weg von Verpackung vor Inhalt und Bling-Bling ohne Mehrwert.

Hin zum klassischen Handwerk und zur täglichen Routine.

Susanne Peyronnet, Chefreporterin der Lübecker Nachrichten Ostholstein, und ich haben 24 Basics zusammengestellt, die im Nachrichtengeschäft eigentlich selbstverständlich sind. Und doch immer wieder im Eifer des Gefechts mal untergehen. Auch bei uns.

Was hinter den 24 Türchen steckt, ist deshalb nicht nur für Blogger oder angehende Kollegen interessant, sondern auch für „alte Hasen„, die sich im sanften Glanz der Routine sonnen – und davon gelegentlich geblendet werden.

Wir freuen uns auf Reaktionen. Lob schmeichelt, aber auch Kritik und Ergänzungen sind herzlich willkommen.

Und morgen geht das erste Türchen auf.