Die „Harte-Worte-Partei“

Was bei der SPD mit „Gute-Kita-Gesetz“ und „Starke-Familien-Gesetz“ schöngesprochen wird, das kontert die CDU mit harten Worten. Seit dem Antritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als Parteivorsitzende wird der Ton bei den Christdemokraten rauer. Das dürfte kein Zufall sein.

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Die Schöne-Worte-Ministerin

Bundesfamilienministerin Giffey verfolgt die Strategie der positiven Kommunikation. Die SPD-Politikerin hat dies sogar öffentlich angekündigt und erläutert. Trotz dieser offensichtlichen Kampagne verbreiten Medien reihenweise unhinterfragt die Begriffsschöpfungen der Schöne-Worte-Ministerin.

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Verehrte Problem-Redakteure…

…es breitet sich eine neue Mode in Nachrichtentexten aus. Das Problem ist das „Problem“. Bahnkunden müssen sich „auf Probleme“ einstellen. Fluggästen wird das gleiche Schicksal prophezeit. Und „Probleme auf den Straßen“ ist auch nicht mehr zu entgehen. Das ist in der Tat ein Problem – und zwar in den Redaktionen. Weiterlesen

Fette Ansage aus Wolfsburg

Volkswagen steht mitten im „Abgas-Skandal“. Gerade ist es dem Konzern gelungen, in den USA einen Vergleich abzuschließen. 15 Milliarden US-Dollar zahlt das Unternehmen, das seine Kunden schamlos betrog. Ein weiterer Vergleich ist noch in Arbeit. Der Vorstandsvorsitzende von VW, Matthias Müller, gibt kurz darauf ein Interview – seine Wortwahl ist erschütternd. Weiterlesen

Ein gefährliches „Wirus“ breitet sich aus

Wir sind, wir müssen, wir sollten… Diese Formulierungen sind nicht neu. Wer für seine Meinung wirbt, seine Argumente vorbringt und rhetorisch möglichst alle ansprechen möchte, bedient sich gerne solcher „Wir“-Konstruktionen. Dieser Mechanismus jedoch führt inzwischen zu einer – durchaus beabsichtigten – Lagerbildung, die dem Versuch einer Geiselnahme gleichkommt. Ganz nach dem Schema, das George W. Bush einst nutze: „Either with us, or with the terrorists“. Dieses „Wirus“ ist ansteckend und gefährlich. Weiterlesen

Goldene Beeren auf der Berlinale?

„Sprache verändert sich mit der Zeit“ ist häufig die Passepartout-Antwort, wenn über veränderte Schreibweisen und Aussprachen diskutiert wird. Ein Portemonnaie ist inzwischen zum Portmonee geworden und die Jury wird längst nicht mehr hinten betont. Darauf reagieren manche Puristen mit nässendem Ausschlag – anderen trotzt es nur ein müdes Lächeln ab. Ich gehöre eher zu den Erstgenannten, aber das Fundament wackelt. Weiterlesen