Ohne „mit“ ist besser als mit „mit“

Mit diesem Beitrag hat es das „mit“ auf sich. Möglicherweise haben sich schon „Mitblogger“ damit beschäftigt – also „Mitkonkurrenten“ um die Leserschaft. Das klingt für Sie merkwürdig? Ist es auch. Denn den „Mitblogger“ gibt es sicherlich. Und er passt auch in die sprachliche Logik . Den „Mitbewerber“ auch. Und inzwischen den „Mitkonkurrenten“. Nur mit Logik hat der nichts zu tun. Weiterlesen

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Eine kleine Presseschau zur Floskelwolke

Nach dem Start der Floskelwolke am Montag hatten Sebastian Pertsch und ich mit überschaubarer Resonanz gerechnet, denn neu ist das Thema ja nun wirklich nicht. Wir hatten uns geirrt. Uns ist die digitale Bude eingerannt worden! Innerhalb von 24 Stunden verzeichnete die Statistik der Seite 14.000 Unique Users und 42.000 Seitenaufrufe. Auf Twitter schlossen sich 1.500 Follower unserem Account @Floskelwolke an und auf Facebook klickten uns 1.200 Fans. Überwältigend waren auch die Rückmeldungen. Vor allem per Mail erreichten uns am ersten Tag mehr als 100 Vorschläge für weitere Floskeln und Phrasen für die Wolke. Womit wir nun gar nicht gerechnet hatten, war das Medienecho:

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Wir treten auf die Schönfärb-Bremse

Politiker sind in ihrer Arbeit meist auch in der Rolle des Verkäufers. Ein Vorschlag braucht das passende Etikett. Erste Voraussetzung: Eine griffige, kurze Bezeichnung muss her. Zweite Hürde: Sie muss positiv klingen und aktiv. Und wenn das sprachliche Strickmuster einmal erfolgreich war, dann wird es zum Standard erhoben – leider auch in vielen Redaktionen: Weiterlesen