Der Begriff der Volkspartei verliert seine Basis

Am 23.10.1995 titelte die taz: „SPD deutlich über fünf Prozent“ – und spitzte das bis dahin schlechteste Ergebnis der Sozialdemokraten – einer so genannten Volkspartei – bei Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus zu. Rund 23 Prozent hatte die SPD damals erzielt. Die Wahl am 18.09.16 ergab einen neuen Tiefpunkt: Knapp 22 Prozent der Wählerstimmen entfielen auf die Sozialdemokraten – und sie wurden damit sogar Wahlsieger. Gefolgt von der CDU mit knapp 18 Prozent. Kann angesichts solcher Zahlen noch von Volksparteien gesprochen werden? Weiterlesen

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